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Immer wieder stellen wir fest, dass die besten Geschichten vom Leben geschrieben werden / BIOMEDITEC® Tupfen und Klopfen regt die Zellen an. Kölner Rundschau Samstag 22.04.95 Bernd Zimmermann Blankenheim / Der Mann hat goldene Hände, schwärmen seine Patienten, besser "goldene Fingerspitzen". Denn Richard Breuer, Physiotherapeut, spürt mit einer speziellen von ihm entwickelten Methode im Körper des Patienten Störungen auf und behebt sie durch Klopfen und Tupfen. Breuer, im landläufigen Sinne Masseur, hat sich intensiv mit den bioenergetischen Zuständen im menschlichen Körper auseinandergesetzt. Er hat ein Buch darüber geschrieben, wie er als Physiotherapeut die Nerven - und Energieleitbahnen im Körper versteht und welche Schlussfolgerungen er daraus zieht. "Akupunktur", so der Physiotherapeut, "ist nichts weiter als der verkümmerte, überlieferte Rest von Wissen, das die Naturvölker früher alle hatten." Der Therapeut tastet ultrafeine Energieleitbahnen. "Akupunktur des Westens: Manuelle Biofeedback-Therapie BREUER " nennt Breuer seine Methode. Dabei handelt es sich um eine manuelle Schmerztherapie auf neurophysiologischer Basis. Breuer erklärt, wie er die Meridiane, die ultrafeinen Energiebahnen des menschlichen Körpers, tastet. "Zellen, die nicht richtig arbeiten, haben eine andere Temperatur, als aktive Zellstrukturen. Und ich kann das mit meinen Fingerspitzen fühlen" ,sagt der Therapeut, der sich nach und nach durch Bücher und praktische Versuche sein Wissen angeeignet hat. Durch sein Wissen von der Lage der Nervenbahnen im menschlichen Körper und seine Tupf - Methode kann Breuer Schmerzen im menschlichen Körper "wegklopfen". Bislang, so Breuer, sei der Erfolg seiner Therapie nicht beweisbar gewesen. Mittlerweile aber gebe es ein fotografisches Hochfrequenzverfahren, mit dem die Ergebnisse einer Behandlung dokumentierbar seien. Der bioenergetische und seelische Zustand des Patienten wird an den fünf Fingern seiner Hand vor der Behandlung fotografiert, die Veränderung nach der Behandlung ebenfalls fotografisch per Polaroid festgehalten. Die Methode des Physiotherapeuten basiert auf der Erkenntnis, dass bestimmte Körperregionen nervlich mit bestimmten Organen fest verbunden sind. Tupft Breuer etwa den linken großen Zeh eines Patienten, erfährt er etwas über den Zustand des Magens. Und indem er weiter durch unablässiges Tupfen die Energieströme vom großen Zeh zum Magenmeridian anregt, kann Breuer den Schmerz dort auflösen. Dabei half ihm die Erkenntnis: "Je kleiner der Reiz, desto größer die Wirkung". Das ist der Gegensatz zu herkömmlichen Therapien, die den Schmerz zumeist nur betäuben, aber nicht heilen, meint Breuer. Wer bei Kopfschmerzen eine Schmerztablette nimmt, unterbricht nur die Nervenbahnen. Die Ursache aber bleibt", führt Breuer ein alltägliches Beispiel herkömmlicher Therapien an. Er nutzte für die Entwicklung seiner Methode die Erkenntnisse von Fachleuten verschiedener Universitäten in Deutschland. So arbeitet Breuer eng mit dem Bochumer Professor Dr. med. Dr. rer. nat. Walter Niesel zusammen, kooperiert mit dem Kaiserslauterer Naturwissenschaftler Fritz - A. Popp, pflegt wissenschaftlichen Austausch mit der Uni Bonn. Dadurch kam Breuer zu der Erkenntnis, dass Nervenzellen über ausreichend starke Sinnesreize aktiviert werden können. Dabei darf dieser Reiz aber nicht über 50 Milli-Volt liegen, denn sonst " ist die Zelle platt". Wird sie aber mit dem ausreichenden geringen Wert angesprochen, verwandelt sich Ruhezustand der Zelle in einen Aktivzustand - die Zelle hat nur ein Aktivpotential von 90 Milli - Volt. Aus den unterschiedlichen Energiezuständen der Zellen ergibt sich nun laut Breuer ein Muster, das für bestimmte Störungszustände typisch ist. So tastet er an den Füßen seiner Patienten Magenstörungen oder Lendenwirbelsyndrome und kann durch seine Tupf - und Klopftherapie geschädigte Zellen wieder aktivieren. Der Körper wird geheilt, angetippt von Richard Breuers Händen. Berufskollegen sind an der Methode interessiert. Mittlerweile interessieren sich auch zahlreiche Kollegen für Breuers Biofeedback - Methode, während die Erkenntnisse von der Schulmedizin noch misstrauisch beäugt oder gar abgelehnt werden. Zu sehr stellen die Thesen von Richard Breuer gewohnte medizinische Therapien in frage. Unter seinen Berufskollegen wird die von Richard Breuer entwickelte Therapie mit wachem Interesse beobachtet. Ralf Titze, Masseur aus Schwerfen: " So wie Herr Breuer die Sache angeht, und auch versucht, seine Methode wissenschaftlich beweisbar zu machen, hat das mit Scharlatanerie nichts zu tun. Breuer stützt sein Wissen und Können auf Jahrtausende altes Wissen." Als Masseur habe man mit der Methode die Möglichkeit, tief greifender zu arbeiten als bisher. An verschiedenen Universitäten bilde man mittlerweile auch Mediziner aus, die sich intensiver mit dem Wissen um die bioenergetischen Zustände im menschlichen Körper befassen sollen. |
wurde für seine Arbeit 1999 vom und vom Institut der deutschen Wirtschaft ausgezeichnet. 2003 wurde Breuer vom Netz innovativer Bürger und Bürgerinnen ausgezeichnet.
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