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ACTA MEDICA Unabhängige, internationale Fachschrift für Medizin, Naturheilkunde, Kinesiologie, Biologie, Geodäsie und Geschichte der Medizin Schriftenreihe der Patienten Initiative Amalgamgeschädigter Essen e. V. Gemeinnütziger Verein. Jahrgang 1, Heft Nr. 2, September 1998 Manuelle Biofeedback Therapie BREUER, von Dieter Kleine Homann Am 15. Februar fand in Blankenheim Eifel eine Informationsveranstaltung zur manuellen Biofeedback Therapie BREUER statt. Diese Methode wurde von ihm entwickelt, wobei er darauf hinweist, dass er ohne die dankenswerte Hilfe von Prof. Dr. med. Niesel (Uni- Bochum) dazu nicht in der Lage gewesen wäre, und steht nach seinen Worten erst am Anfang ihrer Entwicklung. Er will seine Therapieform als neue Dimension der Schulmedizin verstanden wissen. Das Wort "alternativ" will er in Verbindung mit seiner Methode nicht hören. Richard Breuer bietet in seinem Prospekt jedem an, sich vor Ort einen Einblick in dieses Fachwissen zu verschaffen. Als theoretische Grundlage dieser Therapie wurden vier Grundsätze des Zellgewebes angegeben: gesunder Zustand: 1: Die Zellen sind wärmer als ihr Umfeld die Krankheit bedeutenden Zustände: 2: Das Umfeld der Zellen ist teilweise kalt und warm 3: Zellen und Umfeld sind kalt (= Schmerzen) 4: Zellen sind kälter als ihr Umfeld Die biologischen Qualitäten in der ultraschwachen Zellstrahlung, im gesunden und pathologischen Bereich, sind durch die sensiblen Tastsinneswerkzeuge wahrzunehmen, sowie Grad und Umfang derselben zu erfassen und sofort zu regulieren. Diese Zustände können, nach der Schilderung von Herrn Breuer, mittels "Tupfen", leichtem Berühren der Haut des Patienten, ca. 3- 4 Mal in der Sekunde, durch den Therapeuten erkannt werden. Wenn der Therapeut dabei Druck verspürt, soll Zustand 2 vorliegen, der eine Giftbelastung bedeuten kann, aber auch auf Neurosen, Psychosen* und andere Erkrankungen hinweisen kann. Wenn der Therapeut Kälte verspürt, soll Zustand 3 vorliegen, der Schmerzen bedeutet. Wenn der Therapeut ein Kribbeln verspürt, soll Zustand 4 vorliegen, der hyperaktive Zustand, der bei Krebs, unter den meisten schulmedizinischen Medikamenten aber auch im Mundbereich von Zahngeschädigten zu finden sein soll. Wenn der Therapeut jedoch weder Druck, noch Kälte oder kribbeln verspürt, soll der Patient kein Patient sein, sondern gesund. Bei Richard Breuers Vortrag wurde auch den Vorgängen in den Händen der Therapeuten in Wort und Bild ein Funktionsmodell zugeordnet, nach dem die Tastsinneszellen in den Fingerspitzen beim "Tupfen" angeregt werden und die Antwort des Patienten auf das "Tupfen" in den Körper des Therapeuten übergehen lassen. Umgekehrt soll der Therapeut mittels "Tupfen" auch in der Lage sein, Anstoß zu einem Heilungsprozess zu geben, Vorbedingung für gute therapeutische Arbeit soll sein, dass sich der Therapeut selbst in Zustand Nr.1 befindet. Der Therapeut könne einen Heilungsprozess zwar anschieben, aber wenn der Patient zur Gesundung nicht willens und bereit sei – die eigentliche Heilung führt nach Richard Breuer der Patient selbst herbei – könne kein Erfolg erzielt werden. Abweichend von mehreren anderen Systemen, die mit positiven Aussagen arbeiten, haben hier auch negative Aussagen Platz. Jeder positiven Aussage soll ihr Gegenteil gegenübergestellt werden (Ich bin glücklich und gesund – ich bin unglücklich und krank, ich sage die Wahrheit – ich lüge; alle lieben mich – alle hassen mich (oder ich hasse alle)....). Bei der Gegenüberstellung beider Aussagen, soll man erkennen, was die wunden Punkte sind und was die wichtigsten positiven Aussagen sind. Man soll sich bemühen im Spannungsfeld zwischen gut und schlecht die gute Seite anzusprechen, indem man die schlechte abarbeitet. Richard Breuer nennt das eine "geistige Badewanne", in der man seine Seele reinigt. Sie dient zum Bewusstwerden des Ist Zustandes und wie der Mensch sein sollte und dass man sich annimmt wie man ist um dadurch die Basis zum Heilen zu finden. Anschließend hatte jeder die Möglichkeit, sich von einem Computer, der die 4 Zustände und ihre Mischformen darstellen sollte, seinen persönlichen Gesundheitszustand zeigen zu lassen. Das funktionierte aber nicht so recht. Es gab, anders als in der Praxis keine Möglichkeit die Messung im Liegen zu machen, - das soll die Fehlerquelle gewesen sein. In Zukunft soll nur noch im Liegen gemessen werden. In zwei weiteren Vorträgen erzählte ein Patient von Richard Breuer seine Krankengeschichte und ein Bäckermeister über die Herstellung seines Gesundheitsbrotes. Das mit dem "Biobrot" wird hier nicht weiter ausgeführt. Rudolf Fraiking erzählte seine Kranken- und Heilungsgeschichten. Er wurde 1992 mit dem ärztlichen Befund Lymphdrüsenkrebs konfrontiert und dann 5 Zyklen Chemotherapie und 21 Bestrahlungen unterzogen. 1996 hatte er einen Rückfall, alles war schlimmer als beim ersten Befund, mehrere Lymphdrüsen waren betroffen. Er sollte diesmal umfangreichen Operationen, Chemotherapie und einer Knochenmarks- Transplantation unterzogen werden. Im April 1997 entschied er sich, doch lieber bei Richard Breuer in Behandlung zu gehen. Dort lernte er erstmals eine ganzheitliche Therapie kennen und wurde bisher in ca. 160 Sitzungen behandelt. Bis zum August 1997 hatte sich seine Krebserkrankung trotzdem weiter verschlechtert. Doch nach einigen Änderungen in der Lebenseinstellung, Umstellen des Bettes entsprechend der Anweisung eines Rutengängers, Ölziehen mit kalt gepresstem Sonnenblumenöl (baut hyperaktives Muster im Mund ab) und einer Einschränkung seiner sportlichen Aktivität (Sport fördert nach Richard Breuer Krebs, weil er das hyperaktive Muster von Krebs unterstützt), bildeten sich die Krebsgeschwüre bis zur nächsten Röntgenkontrolle im Dezember 1997 deutlich zurück. Um die Kosten, die er mit 20.000 - 25.000 DM bezifferte, streitet er noch mit seiner Krankenkasse, - die konventionelle Therapie hätte ca. 400.000 DM gekostet und wäre von seiner Kasse, der Barmer, problemlos erstattet worden. Dafür zeigte Rudolf Fraiking wenig Verständnis. Anschrift: Rudolf Fraiking, Bergstr. 1, Heimbach. Nach der Veranstaltung sprachen wir noch über die Austestung von Zahnersatzmaterialien. Richard Breuer gab an, dass alle Materialien, die er bisher getestet hatte ins hyperaktive Muster führten und damit schädlich seien. Die geringste Schadwirkung geht nach seiner Beobachtung von Zementen aus, die als provisorische Übergangslösungen verwendet werden. An die Namen der besten getesteten Zemente konnte er sich leider nicht mehr erinnern. Bei der Verträglichkeitsprüfung durch "Tupfen" müssen alle Materialien, die später gleichzeitig im Mund sein sollen zusammen getestet werden und das im Endzustand! Keramikproben sollten also schon gebrannt sein, Kunststoffproben ausgehärtet usw. So könne die am wenigsten belastete Kombination gefunden werden. Bei MS liegt nach Richard Breuers Beobachtung die Ursache immer im Mund, von dem die Hyperaktivität auf die Wirbelsäule übergeht. 1 Kommentar: Die Methode Die manuelle Biofeedback Therapie BREUER gehört zu den zahlreichen Verfahren, die Information, Muster, Schwingungen etc. aus dem menschlichen Lebewesen zur Diagnostik erfühlen, zur Lösung von Konflikten anleiten und als Therapie positive Informationen in den Menschen auslösen. Weitergehende Überschneidungen in der Systematik gibt es mit Elementen aus der chinesischen Medizin, mit New- Age Systemen, mit unzähligen Methoden, die von traditionellen Heilern, Schamanen und Medizinmännern angewendet werden, mit Elektroakupunktur- Bioresonanz- und ähnlichen Verfahren. Neu – zumindest dem Autor dieses Textes neu – ist "Tupfen" über insgesamt viele Stunden als Mittel zur Übertragung von Informationen vom Therapeuten auf seinen Klienten. Der Therapeut und Entwickler der Methode, Richard Breuer, ein grauhaariger, mittelgroßer, rundlicher Mann, den ich als lebendigen, aufgeschlossenen, etwas chaotischen und stets freundlichen Menschen kennen lernte, ist von seiner Methode sehr überzeugt. Er bildet bereits Therapeuten in ihr aus, die reine Ausbildung dauert insgesamt einen Monat. Seine Methode soll sich nach seinem derzeitigen Kenntnisstand auf jeden Fall zur Regulation von Schmerz, Krebs, Spastiken und Vergiftungen eignen. Die Kosten / Gesetzliche Krankenkassen Wer in der gesetzlichen Krankenkasse versichert ist, und sich bei Richard Breuer untersuchen oder behandeln lassen möchte, muss, wenn er nicht sowieso selbst bezahlen will, zuerst einen Antrag bei seiner Kasse stellen (Fahrkosten berücksichtigen). Günstig wirkt sich in der Regel eine Bescheinigung eines Schulmediziners aus, in der stehen sollte, dass die Schulmedizin mit ihrem Latein ziemlich am Ende ist und der Schulmediziner die Therapie bei Richard Breuer mit besten Wünschen für seinen Patienten befürwortet. Daneben besteht die Möglichkeit, dass Kassenzahnärzte Richard Breuer pro Forma als Hilfskraft nach § 28SGBV beschäftigen und sein Honorar direkt mit der Kasse abrechnen, ohne dass man als Patient in ein nerviges Kostenerstattungsverfahren hineingezogen wird – dazu sind aber nur sehr, sehr wenige Ärzte bereit. (Der Autor sieht zwischen Giftbelastungen und so genannten Neurosen und Psychosen keinen Unterscheidungsbedarf. Gifte verändern das Bewusstsein. Angebliche Neurosen und Psychosen sind in der Regel giftinduzierte Drogenerlebnisse und giftbedingte Zerstörungen der Nerven, wobei erstere mit dem Ausleiten des Giftes verschwinden.) Erlebnisbericht zur Manuellen Biofeedback Therapie BREUER Vor vier Jahren traf ich zufällig Herrn Breuer, als ich zu Dreharbeiten von RTL bei Dr. Keils in einem Vorort von Euskirchen zu Gast war. In den langen Drehpausen kamen wir ins Gespräch über Krankheit, Gesundheit und Heilung. Schließlich erklärte Herr Breuer seine neue Heilmethode, das "Tupfen", und führte sie an mir vor, dabei erkannte er zwei Stellen im Unterkiefer, die aus seiner Sicht gestört waren; sonst sagte er nichts. An diesen beiden Stellen hatte ich damals Kunststofffüllungen, gegen die ich allergisch war – sogar im Epikutantest, Amalgam war schon seit über einem Jahr nicht mehr da. Eine dritte Füllung aus dem gleichen Material spürte er aber nicht – dort hatte er allerdings auch nicht getupft. Daran, was ich damals beim "Tupfen" empfunden habe, kann ich mich nur schwach erinnern, es war jedenfalls irgendwas ungewöhnliches. Meine erste Begegnung mit "Tupfen". Erlebnisbericht einer 42 Jahre alten Patientin über die Manuelle Biofeedback Therapie BREUER.: Mein erster Eindruck war die lockere und entspannte Atmosphäre im Blankenheimer Therapiezentrum. Herr Breuer nimmt sich für jeden Patienten (Mitarbeiter) sehr viel Zeit. Zu Beginn der Stunde steht das Gespräch mit dem Patienten, in dem auch die Behandlungsmethode von Herrn Breuer erläutert wird. Im Mittelpunkt der Behandlung steht das rückkoppelnde tupfen auf der Haut mit den Fingerkuppen – Tastsinneswerkzeuge. Durch vier verschiedene Schwingungsmuster, das offene, neuronale, gesunde Muster, das offene, neuronale Druckmuster, das offene, neuronale Schmerzmuster und das offene neuronale hyperaktive Muster erkennt Herr Breuer krankmachende Zustände im Körper. Gleichzeitig wird durch Tupfen ein gestörtes Schwingungsgleichgewicht wieder in ein gesundes umgewandelt. Während der Behandlung erklärt Herr Breuer, welche Störungen er feststellt und in welchem Bereich des Körpers sie sich befinden. Der zweite Schwerpunkt des Therapiekonzeptes liegt in der Patientenmitarbeit (Mitarbeiter). Der Patient soll die Therapie nicht passiv über sich ergehen lassen, sondern eigenverantwortlich an seiner Gesundung mitarbeiten. Herr Breuer bezeichnet das als "geistige Badewanne". Krankmachende Störungen z. B. seelische Belastungen sollen erkannt und bewusst deutlich werden. Vielfache Therapieerfolge bei schwersten Erkrankungen sprechen für Herrn Breuers Behandlungsmethode. |
wurde für seine Arbeit 1999 vom und vom Institut der deutschen Wirtschaft ausgezeichnet. 2003 wurde Breuer vom Netz innovativer Bürger und Bürgerinnen ausgezeichnet.
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